Feierliche Eröffnung der Ausstellung „G*tt. Die großen Fragen zwischen Himmel und Erde“ im Jüdischen Museum Wien

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Bildquelle: JMW/Morgensztern

Mit über 300 Gästen wurde am 2. April die neue Ausstellung „G*tt. Die großen Fragen zwischen Himmel und Erde“ im Jüdischen Museum Wien eröffnet. Nach der Begrüßung durch Direktorin Barbara Staudinger sprachen IKG-Vizepräsidentin Claudia Prutscher und Martin Hauer (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien). Die Kuratorin Daniela Schmid und Kurator Domagoj Akrap gaben Einblicke in die Schau, Autor Ernst Strouhal reflektierte über das Thema, und Emily Stewart sorgte für den musikalischen Rahmen.

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Bildquelle: JMW/Morgensztern

Die Ausstellung widmet sich der Frage, wie sich Menschen Gott vorstellen, sich ihm anzunähern versuchen oder ihn hinterfragen: Für die Einen ist er der Ursprung allen Seins, für die Anderen eine große Illusion. Gott bringt Menschen zusammen und entzweit sie – aber wer oder was ist Gott überhaupt? Über Jahrhunderte hinweg haben sich verschiedene Vorstellungen, Bilder und Traditionen entwickelt, die in der Ausstellung in einen Dialog treten. Religiöse Objekte und künstlerische Positionen laden dazu ein, über das Göttliche nachzudenken – sei es aus philosophischer, religiöser oder kulturgeschichtlicher Perspektive.

„G*tt. Die großen Fragen zwischen Himmel und Erde“ begleitet das 130-jährige Jubiläum des Jüdischen Museums Wien – des weltweit ersten Jüdischen Museums, eröffnet 1895. Neben außergewöhnlichen Objekten aus der historischen Sammlung sind bedeutende internationale Leihgaben zu sehen, einige davon erstmals öffentlich.